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ANTON: Dass Sie baten, eine kleine Pause zu machen.

DOKTOR: Was f"ur eine Pause? Ach, ja… Warten Sie bitte im Wartezimmer. Ich werde Sie rufen.

ANTON: (Geht zum Ausgang, bleibt dann aber stehen.) "Ubrigens, wegen den engen Beziehungen… Sagen Sie, ist meine Krankheit nicht ansteckend?

DOKTOR: Im Grunde nicht. Obwohl… (Denkt nach. Ein unangenehmer Gedanke kommt ihm in den Sinn. Sein Gesicht verfinstert sich.) Neulich wurde behauptet, dass einige Formen von Sklerose von Viren verursacht werden und ansteckend sein k"onnen.

ANTON: Das heisst, Sie wollen sagen…

DOKTOR: (Unterbricht ihn.) Warten Sie. Und gehen Sie weiter von mir weg. (Zieht hastig einen Mundschutz an und betrachtet sich besorgt im Spiegel.)

ANTON: Sie haben noch nicht auf meine Frage geantwortet.

DOKTOR: Ach, lassen Sie mich doch wenigstens f"ur f"unf Minuten in Ruhe!!

Anton geht hinaus. Der Doktor nimmt von einem Regal ein dickes medizinisches Nachschlagewerk und beginnt es fieberhaft durchzubl"attern. Nachdem er die gew"unschte Information nicht gefunden hat, wirft er es zur Seite. Er giesst sich aus einer Thermoskanne Kaffe ein und versucht, ihn zu trinken, aber der Mundschutz st"ort ihn dabei. Er nimmt ihn ab, nimmt einen kleinen Schluck aus der Tasse und beruhigt sich langsam. Er bemerkt den Zettel Antons auf dem Tisch, schaut nach und w"ahlt die Telefonnummer.

DOKTOR: Hallo? Marina? Verzeihen Sie. Hier ist wieder der Doktor. Ich will mich f"ur den vorigen Anruf entschuldigen. Ja. Und ich m"ochte noch sagen, dass Sie, obwohl Sie mich als frech bezeichneten, eine sehr angenehme Stimme haben. Keine Ursache. Das war ein Missverst"andnis. Einfach weil sich in der Tasche eines meiner Patienten ein Zettel mit Ihrem Namen und der Telefonnummer befand, und er behauptete, dass Sie seine Frau seien. Anton Gl"ockner. Was!? Sie sind wirklich seine Frau? Aber Sie haben doch gesagt, dass Sie keinen Mann haben! Verzeihen Sie, ich wollte Sie keinesfalls beleidigen. Einer Frau zu sagen, dass sie keinen Mann h"atte, bedeutet noch nicht, sie zu beleidigen. Ausserdem haben Sie selbst… Verzeihen Sie. Also… Also… Verstehe. Verstehe. Verstehe. (Legt den H"orer auf.) Einen Dreck verstehe ich.

ANTON tritt ein.

ANTON: Erlauben Sie?

DOKTOR: (Zieht hastig den Mundschutz an.) Bitte.

ANTON: (Tritt nahe an den Doktor heran und fl"ustert ihm ins Ohr.) Doktor, ich leide an Ged"achtnisverlust.

DOKTOR: (Dr"angt ihn von sich.) Ich weiss.

ANTON: (Verwundert.) Woher wissen Sie?

DOKTOR: Sie haben das selbst gesagt.

ANTON: Wann?

DOKTOR: Gerade eben. Und vorher auch.

ANTON: Wie konnte ich Ihnen das sagen, wenn ich Sie zum ersten Mal sehe?

DOKTOR: Mich? Zum ersten Mal?

ANTON: Und ausserdem verberge ich das vor allen. Ich kann dieses Geheimnis nur einem Arzt anvertrauen.

DOKTOR: Aber ich bin doch Arzt, beim Teufel auch!

ANTON: (Erfreut.) Tats"achlich? Endlich! Also, Doktor, ich leide an Ged"achtnisverlust.

DOKTOR: (Giesst sich aus einer Karaffe Wasser ein, nimmt ein Tablette und schluckt sie.)

ANTON: (Gl"ucklich.) Ist Ihnen schlecht?

DOKTOR: (Fasst sich ans Herz.) Ja.

ANTON: Sind Sie tats"achlich Doktor?

DOKTOR: Versteht sich.

ANTON: Und warum ist Ihnen dann schlecht? Schlecht geht es nur Kranken, und Doktoren geht es immer gut.

DOKTOR: Atmen Sie mich nicht so nahe an. Was wollen Sie von mir?

ANTON: Ich? Nichts. Sie kamen selbst hierher, ich hab` Sie nicht hergerufen

DOKTOR: Ich kam hierher? Sie haben mich nicht hergerufen? (Nimmt die zweite Tablette ein.)

ANTON: Mein Lieber, Sie sehen schlecht aus.

DOKTOR: (Finster.) Wie haben Sie das erraten?

ANTON: Interessant, wovon k"onnte das kommen?

DOKTOR: (Ironisch.) Wirklich, wovon?

ANTON: Sie sind sehr nerv"os. Sie m"ussen sich mehr um Ihre Gesundheit k"ummern. Aber werden Sie nicht missmutig. Ich helfe Ihnen.

DOKTOR: Danke.

ANTON: Atmen Sie tiefer. Entspannen Sie sich. Gut so… Schlucken Sie diese Tablette. Ist Ihnen besser?

DOKTOR: (Finster.) Besser.

ANTON: Dann k"onnen Sie gehen. Auf mich warten andere Patienten. Falls es nicht besser wird, schauen Sie morgen zu mir herein. Rufen Sie den n"achsten Kranken aus dem Wartezimmer herein.

DOKTOR: (Der v"ollig verst"orte Doktor geht zum Ausgang, kommt aber zu sich, bleibt stehen. Mit unterdr"ucktem Zorn.) Ich rufe. Ich rufe die Sanit"ater und die stecken Sie, wissen Sie, wohin?

ANTON: Wohin?

DOKTOR: (Schreit.) Ruhe! ICH bin Arzt, ICH bin Arzt, und nicht Sie! Merken Sie sich das, zum Teufel auch! (Beherrscht sich mit M"uhe.) Entschuldigen Sie, ich bin verpflichtet, Sie zu behandeln und nicht anzuschreien. Setzen wir unser Gespr"ach fort. (Setzt sich an seinen Platz.)

Eine Frau tritt ein, ziemlich „pikant“ und gut gekleidet.

FRAU: Guten Morgen.

ANTON: (Freudig.) Bist du das?

FRAU: Wie du siehst, Liebster.

ANTON: Wie gut, dass du gekommen bist! (Beide umarmen und k"ussen sich.)

FRAU: Bring das Hemd in Ordnung und k"amm dich! Wie f"uhlst du dich?

ANTON: Wunderbar.

DOKTOR: Gestatten Sie, wer sind Sie?

ANTON: Das ist meine Frau.

FRAU: (Reicht dem Doktor die Hand.) Ich heisse, wie Sie schon wissen, Marina. Marina Gl"ockner.

DOKTOR: Sehr angenehm.

FRAU: Als Sie mich anriefen, war ich ganz in der N"ahe. Deshalb entschloss ich mich vorbeizuschauen.

DOKTOR: Und recht so.

FRAU: Habe ich Sie nicht gest"ort?

DOKTOR: Im Gegenteil, Sie k"onnen sehr helfen. Bei mir haben sich viele Fragen angesammelt, auf die ich eine verst"andliche Antwort erhalten m"ochte.

MARINA: (An Anton.) Lieber, warte ein bisschen auf mich im Wartezimmer, und dann werden wir zusammen nachhause fahren. (Begleitet ihn zum Ausgang und kehrt zur"uck.) M"ochten Sie mir nicht anbieten, mich zu setzen?

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